Serie Zwischenräume.


In der Serie ‚Zwischenräume‘ fokussiert die Künstlerin die topografische Schichtung
 ihrer Assemblagen, um interstitielle Räume erlebbar zu machen,
 in denen Licht und Schatten zur eigenständigen Materie werden.


Das Unsichtbare greifbar machen.
In der Serie „Zwischenräume“ erkundet Alexandra Zeillinger die Bruchstellen unserer Existenz. Es sind jene Räume, die oft übersehen werden: die Schwingungen zwischen Individuum und Gesellschaft, die fragile Balance zwischen Mensch und Umwelt sowie die schmerzhaften Lücken, die Gewalt und Ignoranz hinterlassen.

Materialität als Brücke.
Ihre Arbeiten sind keine flachen Abbilder, sondern physische Objekte. Durch die bis zu 10 mm starke Assemblage-Technik entstehen reale Zwischenräume zwischen dem Werk und dem Hintergrund.
Die Objekte schweben im dunklen Raum.
Dieser Schattenwurf wird Teil der Komposition (siehe nachstehende Detailaufnahme "Letzter Scherentanz") –
ein Echo der Präsenz, das den Betrachter zur Interaktion auffordert.

Das Brandmal als Signatur
Jedes Werk der Serie wird bereits vor der eigentlichen Betrachtung durch einen angebrannten Titel an der Außenseite markiert.
Dieses wiederkehrende Element fungiert als visuelle Warnung:
Es symbolisiert die Unumkehrbarkeit von Zerstörung und macht die Verletzlichkeit der behandelten Themen physisch greifbar.

Letzter Scherentanz - Detail

Gesellschaftliche Resonanz.
Aquarell, Graphit und Acryl legen sich wie Schichten der Erinnerung über die  bis zu 10 mm starken Körper ihrer Assemblagen.
 Ziel der Künstlerin ist es, dem Betrachter nicht nur ein Bild zu zeigen, sondern ihn in den Raum dazwischen zu führen –
dorthin, wo die Fragen beginnen.

Die Serie Zwischenräume zeichnet sich durch ihre besondere haptische Präsenz aus.
Die bis zu 10 mm starken Assemblagen werden montagefertig in Schattenboxen oder Objektrahmen geliefert, 
die den charakteristischen Schattenwurf der Werke betonen.

Jedes Stück ist ein signiertes Unikat.

Preis je Werk: € 1.050,-


Weitere Zwischenräume folgen!


Letzter Scherentanz
33x42 in Schattenbox, Entstehungsjahr: 2026
Visualisierung der radikalen Beschneidung von Lebensräumen und das daraus resultierende Artensterben.


Dislozierte Natur
33x43 in Schattenbox, Entstehungsjahr: 2026

Visualisierung d. gewaltsamen Entwurzelung ökologischer Systeme. Äußeres Brandmal symbolisiert Spur menschl. Naturzerstörung.


Gebrochener Schein.
40x50 im Objektrahmen
Entstehungsjahr: 2026

I Intention: Die Darstellung der bröckelnden Fassade bei häuslicher Gewalt – der Moment, in dem die äußere Maske Risse bekommt.
Der Rahmen: Der Objektrahmen schafft Distanz und zeigt das Porträt als ein Exponat hinter einem trügerischen Schleier.


Symbolik: Vertikale Farbauswaschungen wirken wie Tränen /Auflösung; angebrannter Titel außen kündigt Verletzung im Inneren an.

Gewahrsam
33x43 in Schattenbox, Entstehungsjahr: 2026
Die Schattenbox dient als beklemmende Metapher für häusl. Gewalt und den radikalen Entzug d. persönl. Freiheit im Privatbereich.
Eine zeigerlose Uhr verdeutlicht dabei das traumatische Stillstehen der Zeit innerhalb dieser absoluten Isolation.
Gewahrsam.

Diese Serie ist ein fortlaufender Zyklus.
Anfragen zu Vorbesichtigungen oder Reservierungen von entstehenden Werken nehme ich gerne persönlich entgegen.








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